Herbstzeit

Herbstzeit

Was für ein Herbst! Eigentlich haben wir nach diesem Sommer ja mit Dauerregen gerechnet, weil so viel wettertechnisches Glück kann man ja nicht haben. Aber anstelle der Gummistiefel tragen wir tagsüber Sneakers ohne Socken und das Sommergewand ist noch immer nicht eingemottet. Und wenn Kachelmann & Co recht haben, geht das noch eine Weile so!

Jede Jahreszeit hat ihre Getränke. Haben wir im Sommer erfrischende Limonaden und eiskalte Spritzer genossen, so steht der Herbst für wilden Sturm, jungen Wein und frischen Apfelsaft. Es weinherbstlt überall. Die richtige Zeit für ausgedehnte Spaziergänge in bunten Rieden. Und andere Ausflüge.

Unser Tipp fürs Wochenende:

den Herbst am Neusiedler See genießen!

Samstag Mittag geht's Richtung Neusiedl (wer will, fährt früher weg und legt noch eine Shopping-Runde im Designer Outlet in Parndorf ein. Da heißt es aber früh aufstehen oder lange Parkplatz suchen. Oder genaue Ortskenntnisse haben …). Schnell im Stadthaus eingecheckt und ein Glas weißer Sturm zum Ankommen trinken. Fahrräder Ausfassen. eBikes natürlich. Nur zum Ausprobieren. Denn eigentlich sind wir ja alle total sportlich. Eigentlich.

Den Radweg am See entlang nach Podersdorf zum Fabian. Das Weingut Sloboda betreibt einen ganz besonderen Heurigen. “… gelebte Tradition verstehen. Also keine Gartenzwergfolklore, sondern chillige, entspannte Atmosphäre” ist der Anspruch. Und das moderne Lokal voll im Trend.
Die verführerischen Kostquartette bieten einen guten Überblick über das flüssige Angebot des Hauses, aber auch Nicht-Alkohol-Trinker kommen auf ihre Rechnung. Beim Essen von allem ein Bisschen bestellen, gegessen wird es auf jeden Fall (bei uns ist kein Brösel übergeblieben ist, obwohl am Abend noch großes Essen geplant war).

Am Rückweg noch schnell einen Kaffee beim Podersdorfer Leuchtturm. Sylt-Feeling inklusive. Die Fahrt nach Neusiedl mit Rückenwind, nicht einmal 45 Minuten. Bleibt noch Zeit für eine kleine schöpferische Pause oder einen Besuch der Neusiedler Kirche, frisch renoviert.

Samstag Abend beim Fritz. Aus dem ehemaligen, ziemlich grindigen Seerestaurant ist das Fritz geworden, das der schicken Mole West ganz schön zusetzt. Der neue Hotspot in drei Worten: ausgezeichnete Küche - gemütliche Atmosphäre - beachtliche Getränkeauswahl. Und riesige Portionen (Wir hätten uns vielleicht beim Fabian etwas zurückhalten sollen, das nächste Mal unbedingt Platz lassen für die Cremeschnitte!). Das Weinangebot ist enorm, die elektronische Weinkarte auf dem Tablet begeistert alle Technologieaffinen, das Regalsystem hätte ich auch gerne zu Hause. Ein Wohlfühlabend - wir waren die letzten Gäste, gesessen bis zur mitternächtlichen Sperrstunde.

Den Sonntag gemütlich angehen. Frühstück. Und dann ins Weinwerk. Ein liebevoll restauriertes Bürgerhaus aus dem 15. Jahrhundert. 600 Weine von 150 burgenländischen Winzern. Eine hauseigene Greisslerei als burgenländische Leistungsschau. Kosten, gustieren, einkaufen.

Wer dann noch nicht genug hat, geht noch in die Mole West. Oder in den Weingärten laufen. Oder holt sich den besten (roten!) Sturm von Günter Moser in Weiden am See.

Unser Tipp: Lachen, philosophieren, essen & trinken. Mit Freunden macht es den meisten Spaß.

Werbe-Hinweis: In diesem Blogpost werden verschiedene Unternehmen genannt und verlinkt. Dabei handelt es sich um eine reine Empfehlung. Zwischen Beveristas und dem genannten Anbieter bestehen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels keine Geschäftsbeziehungen.

photocredit: Bettina Futter, Beveristas

Schokolade - eine Grenzziehung

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